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Der Hauser… Koch.Coach.Ideenfabrikant

Ein kleiner Text, warum ich so tue und warum ich nicht anders kann und will. Qualitative Gastronomie der Zukunft kann und wird nur überleben, wenn wir gut miteinander umgehen. Wenn Arbeitszeiten und Belastungen Raum für Leben lassen. Wenn Ansprüchen mit Wohlwollen, aber gleichzeitig auch Ehrlichkeit begegnet wird und wenn auf Absprachen Verlass ist. Wir können uns nur wohl fühlen, wenn wir das sichere Gefühl haben, gut umsorgt zu werden. Wir können nur gute GastgeberInnen sein, wenn die Arbeit und der Aufwand den wir treiben wertgeschätzt wird.

Über mich sagt man, der Hauser wirkt ganz ruhig, aber eigentlich kocht er…

Man könnte auch sagen, er brennt. Für die Idee einer Küche, in der gut, sauber und fair gearbeitet und gelebt wird. Wo Gastronomie Gastgeben im besten Sinne bedeutet und die Menschen, die dort leben und arbeiten respektvoll und auf Augenhöhe mit sich, den Produkten und ihrer Umwelt umgehen.

Dabei ist die Übernahme von Verantwortung, das Wissen um die Herkunft der Lebensmittel und die Vermittlung dieser Kompetenzen an Mitarbeiter und Gäste, der Weg zu mehr Genuss. Wertigkeit und Haltung sind Begriffe, die unmittelbar mit dem, was in Küchen veredelt wird verbunden ist.

Der Umgang dem, was uns die Natur schenkt und die Art und Weise, wie und in welchem Umfeld und Ambiente diese angeboten werden, sind entscheidend für diese Werte. Deshalb beginnt bei mir und meinem Mietkoch-, Catering- und Beratungsangeboten die Entscheidung über das wie und das was nicht am Herd, sondern bei den Menschen, den Jahreszeiten und den Situationen, in denen respektvoll genossen werden soll. Und es endet nicht am Teller, sondern bei der Frage, welche Geschichten die Gerichte erzählen.

Gerichte sind Geschichten

Es sind die Geschichten aus aus der Welt, wo die Menschen herkommen. Eine regionale Küche kann und muss immer auch eine globale sein. Es sind die Geschmäcker und die Gesichter der Produzenten, der Händedruck des Schafszüchters und das entspannte Lächeln glücklicher Esser, die spüren, ob in der Bratkartoffel oder dem Schafragout die volle Leidenschaft aller Beteiligten steckt.

Und so kann dann auch mal ein Auftrag nicht zustande kommen, weil der Überzeugungtäter am Herd keine Meeresfrüchte anbieten möchte. Oder weil es eben nicht um die Frage geht, wie langstielig die Sektgläser sind, sondern ob der Sekt seinen Preis auch wert ist.

Wenn dann ein privater Kochkurs mit einem Gang auf den Wochenmarkt beginnt und die Lebensmittel mit dem Lastenrad transportiert werden können, wenn die Kunden nachfragen, wo sie Lebensmittel ohne Strichcode zukünftig kaufen können und der Oberpfälzer Karpfen und die Rote Beete neue Fans gefunden haben – dann ist bin ich mit meinen Gerichten und meiner kochenden Coachingtätigkeit zufrieden.

Was so alles aus einem Lehrdienstverweigerer und spätberufenem Koch werden kann…?

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